Montag:
Kennenlernrunde in der Schule und eine Führung, danach Unterricht auf Englisch und eine Stunde Polnisch. Am Nachmittag Seerundgang und Besichtigung von Swarzędz. Abschließend gab es den restlichen Tag Freizeit, wo wir uns untereinander getroffen haben und bei einem Fußballspiel der Schule waren.
(L.L., E.R., M.G.)
Dienstag:
Am Dienstag haben wir den Vormittag wieder in der Schule verbracht. Aufgabe war es, in Gruppen deutsche und polnische Schulen zu vergleichen und Richtlinien für ein gutes Miteinander zu erarbeiten.
Den Nachmittag verbrachten wir in Posen und besuchten die sogenannte Cytadela, eine ehemalige Befestigungsanlage der Festung Posen. Auch das Kaiserschloss wurde besichtigt. Dies wurde vom deutschen Kaiser Wilhelm gebaut und von Adolf Hitler zur Machtdemonstration ausgebaut. Heute ist es das Kulturzentrum der Stadt Posen.
(R.S., C. S.)
Mittwoch:
Am Mittwoch ging es für uns in die Stadt Toruń, die etwa anderthalb Stunden von Posen entfernt liegt. Wir besuchten eine Kirche und schlenderten durch die schöne, alte Innenstadt. Wir probierten Lebkuchen, die das Markenzeichen der Stadt sind. Nach etwas Freizeit wurden wir in völlige Dunkelheit geschickt. Im sogenannten „unsichtbaren Haus“ mussten wir uns von unserem Sehsinn verabschieden.
Abschließend bot uns eine Bootsfahrt verschiedene Einblicke in die Geschichte Toruńs.
(L.B., L.W.)
Donnerstag:
Am Donnerstag sind wir morgens mit dem Bus nach Posen gefahren, um dem „Posener Tor“-Museum einen Besuch abzustatten. Das Museum ist sehr interaktiv und ästhetisch gestaltet und somit definitiv den Abstecher wert. Nach unserem frühen Museumsbesuch haben wir dann eine architektonisch sehr beeindruckende Kathedrale mit dazugehörigen original erhaltenen Ruinen besichtigt und das DRITTE Gruppenfoto des Tages gemacht. Als wir dann bei unserem dritten Stopp des Tages angekommen sind, bei dem es sich um den Platz vor einem Kirchturm handelte, bei dem ein Trompeter den Glockenschlag um 12 Uhr mit seiner Trompete eindrucksvoll begleitet hat, fing es aus Strömen an zu regnen und spätestens, als wir uns einen Döner zum Mittagessen geholt haben, waren nicht nur meine Schuhe, sondern auch meine Hose und Socken vollständig durchnässt.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann in das Enigma-Zentrum und somit in das zweite Museum des Tages. Das Museum hat alles rund um das Thema „Verschlüsselungscodes“ behandelt, was sicherlich interessant war, aber meine Motivation war einfach weg, sodass ich mir das Museum nicht mehr wirklich angeschaut habe. Ich würde mir also wünschen, dass man die kulturellen Aktivitäten besser auf die verfügbare Zeit aufteilt, damit man die Zeit möglichst interesseneffizient nutzen kann J.
Nach dem Museum gab es dann eine kurze Pause, die von uns für uns bestmöglichst in einer naheliegenden Mall verbracht wurde. Als letzten offiziellen Stopp des Tages ging es noch in das „Pixel XL“, was mein persönliches Highlight in Posen war.
Nach Ende des offiziellen Austauschprogrammes ging es ohne die begleitenden Lehrkräfte zum krönenden Abschluss noch einmal in ein Restaurante. Wir haben alle zusammen noch einmal gemeinsam gegessen, geredet und gelacht und uns anschließend mit einem kurzen Zwischenstopp bei Mc Donald’s auf den Weg zu den Häusern unserer Austauschschüler begeben, um zu packen und nach einem langen Tag und etlichen Fußschmerzen endlich ins Bett zu fallen.
(M.M.)
Am Donnerstag habe ich den Tag mit einem Tee gestartet und meine Austauschschülerin und ich sind zusammen zu dem Busbahnhof an der Schule gefahren. Von dort aus haben wir uns auf den Weg nach Posen gemacht.
In Posen angekommen, sind wir zu einem Museum gegangen. Dieses Museum handelt von der Entstehungsgeschichte von Posen. Das Museum ist sehr modern, interaktiv und ästhetisch gestaltet. Es war keineswegs ein langweiliges Museum, bei dem nichts verstanden werden konnte. Im Gegenteil: wir hatten deutsche Audioguides und es gab viele Illustrationen. Durch die ästhetische Gestaltung vom Museum kann man auch wunderschöne Bilder machen J und es ist sehr empfehlenswert, falls man Posen besucht.
Nach diesem interessanten Museumsaufenthalt haben wir uns auf den Weg gemacht zu einer architektonisch wunderschönen Kirche. Danach sind wir zu einem sehr bekannten Platz und haben ein sehr berühmtes Spektakel angeschaut. Um 12 Uhr kommen bei einem Gebäude auf dem Marktplatz, der mit Menschenmengen vollstand, zwei sich streitende Ziegenfiguren aus einem Türchen heraus.
Daraufhin haben wir das nächste Museum besucht. Dieses handelte von dem 2. Weltkrieg, in dem Codes von den Deutschen geknackt wurden. Auch dieses Museum war sehr interaktiv. Der Prozess zum Codeknacken wurde dort nachvollzogen und man konnte dies auch selber probieren. Das war schon total spannend, doch meine Lieblingsstation war ein Raum, welcher wie ein U-Boot gestaltet worden war. Dort konnte man ein Bild machen und als Postkarte verschicken.
Danach waren wir bei einem Pixelspiel, bei dem wir alle sehr viel Spaß zusammen hatten.
Aber natürlich hatten wir zwischendurch auch sehr viel Freizeit, um zum Beispiel shoppen zu gehen J. Es gibt so viele schöne Malls und schöne Souvenirs für die Familien! Anschließend haben unsere Austauschschüler ein Abendessen für uns geplant. In einem wunderschönen und sehr leckeren Restaurant haben wir den Abend ausklingen lassen. Besonders überrascht hat mich, dass wir anfangs ein gratis Wasser bekommen haben. Dies brauchen wir auch in Deutschland! Der letzte Abend ging so schnell vorbei und damit auch ein wunderbarer Austausch. Wir haben so viele Leute kennengelernt und wir hatten so viele schöne Erlebnisse. Ich kann jedem nur empfehlen, einen Austausch mitzumachen. Man lernt so viel Neues kennen und man macht so viele Erfahrungen. Aber vor allem werde ich alle Leute, die wir bei diesem Austausch kennengelernt haben, sehr vermissen. Dieser Austausch wird mir für immer positiv im Gedächtnis bleiben und ich werde immer sehr gerne drauf zurückblicken. Ich bin sehr zuversichtlich und würde mich freuen, meine Austauschpartnerin und die anderen wiederzutreffen.
(L.Z.)
Donnerstag, der 11.06., war unser letzter Tag in Polen. Wir sind morgens in ein Museum der Entstehungsgeschichte von Posen gefahren und danach ins Museum Enigma. Besonders gut fand ich, dass beide Museen Audioguides hatten.
Danach waren wir noch beim Pixel XL, welches uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Das war eine richtige Gemeinschaftsaktion und da die polnischen Schüler und wir im gleichen Alter sind, verstanden wir uns umso besser.
Abschließend waren wir noch alle zusammen essen, wo ich eine Abschlussrede hielt.
Allgemein kann ich zum Schüleraustausch mit Polen Folgendes sagen: Für mich persönlich war es ein außerordentlich positives Erlebnis, ich fand neue Freunde und bin sogar mit meinem Jahrgang mehr zusammengewachsen. Wir hatten alle unseren Spaß und auch das englische Kommunizieren war sehr leicht. Ich habe so viel gelacht und nun tolle Erinnerungen für’s Leben. Weiterhin ist Polen ein sehr schönes Land und die Stadt Posen auch. Die Shopping Center waren wirklich sehr cool und die Preise kamen uns allen sehr günstig vor, im Gegensatz zu Deutschland. Es hat uns außerdem sehr Spaß gemacht, neue Wörter und Lieder kennenzulernen. Mein Lieblingslied ist „Kamikaze“ von Mata. Die polnische Sprache ist etwas sehr Aufregendes und Besonderes. Meine Gastfamilie war außerdem sehr offen und man fühlt sich wirklich wohl. Das Essen ist außerdem sehr lecker, aber ich bin froh, wieder in Deutschland zu sein, da das Essen in Polen sehr sehr süßlastig ist.
Das Wichtigste für so einen Austausch ist meiner Meinung nach die Offenheit für Neues, das Zeigen von Neugier und vor allem wird alles 100mal besser, wenn man sich traut und alles auf sich zukommen lässt. Ich habe in einer Woche noch nie so viel gelacht.
(F.S.)
Freitag:
…und am Freitag ging es nach einem emotionalen Abschied zurück nach Deutschland. Diesmal superpünktlich!
