
Was für ein Tag! Am 25. September haben wir am Sibylla-Merian-Gymnasium unseren Sponsorenlauf veranstaltet – und unsere eigenen Erwartungen weit übertroffen. Bei herrlichem Wetter gingen rund 780 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an den Start. Unser Ziel: In 96 Minuten wollten wir gemeinsam 6000 Kilometer erlaufen. Am Ende waren es unglaubliche mehr als 8300 Kilometer!
Damit hatten wir unsere Challenge um mehr als 2300 Kilometer übertroffen. Aber nicht nur das Ergebnis macht uns stolz. Vor allem haben wir erlebt, was wir als Schulgemeinschaft gemeinsam erreichen können.



Gemeinsam an den Start
Unter dem Motto „Gemeinsam laufen, gemeinsam helfen, gemeinsam bewegen!“ hatte die Schülervertretung den Sponsorenlauf in den vergangenen Monaten vorbereitet. In nur drei Monaten wurden zahlreiche Aufgaben organisiert: Informationen wurden erstellt und verteilt, Helferinnen und Helfer eingeteilt, die Laufkarten vorbereitet und die Auswertung geplant.
Kurz vor dem Start stimmte Benaja Scissek (Jahrgang 13), der maßgeblich an der Organisation durch die Schülervertretung beteiligt war, uns auf die bevorstehenden 96 Minuten ein. Dabei machte er deutlich: Es gab viele verschiedene Gründe, noch eine Runde zu laufen.
Wir können für unser eigenes Ziel laufen – und so lange durchhalten, bis wir stolz auf unsere persönliche Leistung sein können. Viele von uns sind dabei tatsächlich über ihre eigenen Grenzen hinausgegangen.
Wir können für unsere Klasse oder unseren Jahrgang laufen und damit wichtige Kilometer für den Klassen- oder Jahrgangspokal sammeln.
Wir können für unseren Schulhof laufen. Denn je mehr Geld wir erlaufen, desto mehr können wir in neue Spiele und Sportgeräte sowie in die Weiterentwicklung unseres Schulhofs investieren. Das Geld kommt damit direkt uns als Schülerschaft zugute.
Und wir können für Kinder weltweit laufen, die nicht die gleichen Möglichkeiten haben wie wir. 40 Prozent der Einnahmen werden an die Organisation Right To Play gespendet. Damit möchten wir Kinder unterstützen, die aufgrund ihrer Lebensumstände nicht selbstverständlich spielen, lernen und ihre eigenen Chancen nutzen können.
Die Botschaft war klar: Jede Runde zählt.
Auch unser Schulleiter Thilo Lausecker richtete vor dem Start den Blick auf das gemeinsame Ziel: „Es geht heute nicht nur darum, möglichst viele Kilometer zu laufen. Viel wichtiger ist, dass wir diese Herausforderung als gesamte Schulgemeinschaft gemeinsam annehmen und zeigen, was wir miteinander erreichen können.“
96 Minuten voller Einsatz
Dann ging es endlich los. Runde um Runde liefen wir über die Strecke. Manche liefen schnell, andere etwas langsamer, einige machten zwischendurch eine kurze Pause – aber alle trugen dazu bei, unser gemeinsames Ziel zu erreichen.
Dabei waren natürlich nicht nur die Läuferinnen und Läufer wichtig. Viele Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern sorgten dafür, dass der Lauf überhaupt stattfinden konnte. Sie betreuten die Stempelstationen, kümmerten sich um die Wasserversorgung, unterstützten bei der Ersten Hilfe und halfen bei der späteren Auswertung der Laufkarten.
So wurde aus einer Idee der Schülervertretung ein großes Gemeinschaftsprojekt, an dem viele Menschen mitgewirkt haben.


Gemeinsam mit der Pestalozzi-Förderschule
Auch die auf unserem Schulzentrum ansässige Pestalozzi-Förderschule war an unserem Lauftag dabei. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte liefen auf dem eigenen Schulgelände. Zusätzlich wurde ein Teil der Strecke gemeinsam mit unseren Läuferinnen und Läufern zurückgelegt.
Damit wurde unser Motto „Gemeinsam laufen“ auch über unsere eigene Schule hinaus sichtbar.
Geschafft!
Nach 96 Minuten war es vorbei. Wir hatten alles gegeben – doch wie viele Kilometer waren tatsächlich zusammengekommen? Dann stand das Ergebnis fest: mehr als 8300 Kilometer! Unser Ziel von 6000 Kilometern hatten wir damit deutlich übertroffen. Über 2300 Kilometer mehr, als wir uns ursprünglich vorgenommen hatten.
Für uns war dieses Ergebnis ein ganz besonderer Moment. Denn hinter jeder Runde stand eine persönliche Leistung, hinter jedem Kilometer ein Stück Einsatz und hinter den insgesamt mehr als 8300 Kilometern die Leistung unserer gesamten Schulgemeinschaft.
Gemeinsam ausklingen lassen
Nach dem Lauf war der Tag aber noch nicht vorbei. Wir kamen auf unserem Schulhof zu einem gemeinsamen Picknick zusammen. Bei bestem Wetter konnten wir uns stärken, miteinander ins Gespräch kommen und den erfolgreichen Tag gemeinsam ausklingen lassen.
Nach all den gelaufenen Kilometern war das eine schöne Gelegenheit, einfach zusammen zu sein und das Erreichte zu feiern.
Mehr als ein Lauf
Unser Sponsorenlauf war von Anfang an mehr als nur eine sportliche Herausforderung. Wir wollten uns bewegen, gemeinsam etwas erreichen und gleichzeitig Gutes tun.
Mit den gesammelten Sponsorengeldern unterstützen wir Right To Play und damit Kinder weltweit. Gleichzeitig möchten wir mit einem Teil der Einnahmen unseren eigenen Schulhof weiterentwickeln und neue Möglichkeiten für Bewegung, Spiel und gemeinsames Miteinander schaffen.
Für uns als Schülervertretung war die Organisation des Laufs eine besondere Erfahrung. Sie haben gesehen, wie viel Arbeit hinter einer solchen Veranstaltung steckt – aber auch, wie viel möglich ist, wenn Menschen gemeinsam an einer Idee arbeiten.
Ein ganz besonderer Dank gilt deshalb allen, die diesen Tag möglich gemacht haben: unseren Läuferinnen und Läufern, den Helferinnen und Helfern, den Lehrkräften und Eltern sowie allen, die uns mit Spenden, Organisation und Unterstützung begleitet haben.
Wir können stolz auf uns sein.
Aus unserer 6000-Kilometer-Challenge wurden mehr als 8300 Kilometer.
Gemeinsam laufen. Gemeinsam helfen. Gemeinsam bewegen.
Das haben wir am 25. September nicht nur gesagt – wir haben es gemeinsam erlebt.

