
Am 25. Januar startete unser Austausch mit einem französischen Lycée in Héricourt (Region Bourgogne-Franche-Comté). Acht Schülerinnen und ein Schüler reisten gemeinsam mit zwei Lehrkräften an und verbrachten fünf erlebnisreiche Tage in ihren Gastfamilien und an unserer Schule.
Nach der Ankunft am Sonntagabend starte der Montag mit einer unerwarteten „Überraschung“: Wegen überfrierender Nässe und Neuschnee meldete der Landkreis Gifhorn Schulausfall. Das geplante gemeinsame Willkommensfrühstück zusammen mit der Schulleitung konnte daher nicht stattfinden, stattdessen verbrachten die Gäste einen zusätzlichen freien Tag in den Gastfamilien. Viele nutzten diese unerwartete „Pause“, um sich bei Gesellschaftsspielen, Pizzabacken und Gesprächen besser kennenzulernen.
Am Dienstag ging es für unsere deutsch-französische Gruppe nach Hannover. Trotz Schnee (aber glücklicherweise nicht allzu eisigen Temperaturen) nahmen wir an einer 90-minütigen Stadtführung durch die winterliche Landeshauptstadt teil. Im Anschluss blieb der Großteil der Schüler und Schülerinnen noch für weitere gemeinsame Aktivitäten in der Stadt.
Der Mittwoch war schließlich ein regulärer Schultag, an dem auch das verschobene Begrüßungsfrühstück nachgeholt wurde. Bei Brötchen, Saft und Kaffee hieß die Schulleitung unsere Gäste offiziell willkommen.
Ein weiteres Highlight war der Ausflug ins Phæno am Donnerstag. Dort konnten die Jugendlichen naturwissenschaftliche Phänomene an interaktiven Stationen selbst erproben. Am Abend trafen sich alle zu einem gemeinsamen Abschluss in der Schule.
Am Freitagmorgen hieß es schließlich Abschied nehmen als die Gruppe aus Héricourt die Rückfahrt antrat. Hinter den Beteiligten lag eine Woche, in der nicht nur abwechselnd Deutsch, Französisch (und viel Englisch!) gesprochen wurde, sondern vor allem Freundschaften entstanden sind und interkulturelles Lernen im Mittelpunkt stand.
Schüleraustausch mit dem Lycée in Héricourt: Gegenbesuch
Vom 8. bis zum 13. März reisten wir schließlich für einen Gegenbesuch nach Héricourt.
Unsere Woche begann mit einem gemeinsamen Frühstück in der Kantine des Lycée Aragon, bevor es anschließend in den Unterricht ging. Dabei stellten unsere Schülerinnen und Schüler schnell fest, wie anders das französische Schulsystem im Vergleich zum deutschen ist: z.B. 55-minütige Unterrichtsstunden und lange Schultage bis 16.30 Uhr.
An den Nachmittagen sorgte ein abwechslungsreiches Programm für Ausgleich: So standen unter anderem eine Rallye durch Héricourt sowie ein Ausflug nach Montbéliard mit Stadtführung und anschließender individueller Erkundung auf dem Plan.
Am Donnerstagmorgen fuhren wir nach Besançon, der Hauptstadt der Region Bourgogne-Franche-Comté. Nach zwei Museumsbesuchen erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Stadt bei strahlendem Sonnenschein auf eigene Faust, bevor es am späten Nachmittag zurück nach Héricourt ging. Nach einem gemeinsamen Abschluss am Donnerstagabend hieß es am Freitag schließlich: «À bientôt et au revoir!»

